Burchdruckerfraßbild © Landesforsten.RLP / Jonathan Fieber

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Auf den kahlen Flächen werden neue Bäume gepflanzt, so wie diese Weißtanne. Sie hat einen Schutz vor Wildverbiss.

Fichten sind Flachwurzler und daher besonders von Windwurf gefährdet.

Teilweise mussten aufgrund des Borkenkäferbefalls große Flächen Wald geerntet werden. So wie hier in Altenkirchen im Westerwald.

Aufgrund der Trockenheit verfärbten sich bereits im Juli viele Blätter herbstlich.

Zahlreiche Bäume sind im Dürresommer 2018 vertrocknet.

Minustemperaturen können dem Borkenkäfer nichts anhaben. Der Borkenkäfer überwintert im Boden oder unter der Borke und fliegt bei wärmeren Temperaturen aus.

Damit sich der Borkenkäfer nicht weiter ausbreitet und weitere Bäume attackiert, müssen viele befallene Bäume gefällt werden. Vor allem in den rechtsrheinischen Wäldern Rheinland-Pfalz' sind große Waldflächen davon betroffen. Die Forstleute sind in großer Sorge um den Wald.

Unter der Borke legt der Borkenkäfer Gänge an und vermehrt sich dort. Die Gänge des Borkenkäfers unterbinden den Saftstrom im Bau. So kann sich der Baum nicht mehr mit Nährstoffen versorgen. 

Da der Borkenkäfer den Saftstrom im Baum unterbindet, vertrocknet der Baum. Ein klares Zeichen dafür sind die roten Nadeln.

Diese Fichten wurden vom Borkenkäfer befallen und sind dadurch abgestorben.

Je nach Temperaturverlauf schwärmen die überwinternden Borkenkäfer Ende April bis Anfang Mai und besiedeln durch Trockenheit vorgeschädigte Fichten.

Vom Windwurf angegriffene Waldbestände sind starker Besonnung ausgesetzt. Dies kann zu Rindenschäden führen, die den Baum weiter schwächen. Solche Waldkulissen bieten Angriffsflächen für den Wind und überstehen selten schadlos die nächsten Stürme.

Die vom Sturm geworfenen Fichten wurden bereits von den Wurzelstöcken getrennt. Maschinen werden die weitere Aufarbeitung und die Bereitstellung für die Holzabfuhr übernehmen. So wird dem Borkenkäfer schnell potenzielles Brutmaterial entzogen und das Holz kommt noch in frischem Zustand auf den Markt.

Das  Sturmholz ist aufgearbeitet und kann abgefahren werden. Die Fläche ist bald bereit für die Neuanpflanzung eines stabilen Mischwaldes aus klimawandeltauglichen Baumarten.

Unter alten Douglasen wächst der artenreiche, strukturierte Mischwald der Zukunft heran.

Die Herbstfärbung der Laubhölzer lässt den Charakter des Mischwaldes in seiner Baurtenzusammensetzung und seíner Struktur deutlich hervortreten.

Presse-Kontakt

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Magdalena Fröhlich
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Landesforsten RLP
Telefon: 06724 60369 17 /oder -15
E-Mail: magdalena.froehlich(at)wald-rlp.de 

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